Impfung:
Samoa schreibt keine besonderen Impfungen vor. Malaria-Prophilaxe ist
nicht erforderlich. Bei allen Reisenden, die aus Gelbfieber-Infektions-
gebieten kommen, ist bei der Einreise der Nachweis eines gültigen
Gelbfieber-Impfzertifikates erforderlich.


Ärztliche Versorgung und gesundheitliche Vorsorge:
Wie überall in den Tropen gilt es, viel zu trinken – möglichst wenig Alko-
hol dabei – die Sonne zu meiden und persönliche Hygiene großzu-
schreiben. Kleinere Infektionen wachsen in den Tropen zuweilen rasch
zu unschönen Urlaubsstörern heran. Jede auch noch so kleine Verlet-
zung sollte man daher desinfizieren und abdecken.

Das Trinkwasser in Samoa kann man bedenkenlos zum Zähneputzen
verwenden, zum Trinken sollte man sich jedoch Mineralwasser besor-
gen (gute Qualität, aber nur ohne Kohlensäure erhältlich).

In der Hautstadt Apia liegen das staatliche National Hospital und die pri-
vate Klinik MEDCEN
(sehr empfohlen), die ambulant auch kleine Ge-
sundheitsprobleme behandeln, bis hin zu Schnupfen und Zahnschmer-
zen. MEDCEN akzeptiert auch Kreditkarten zur Bezahlung der vergleichs-
weise meist recht niedrigen Rechnung, ansonsten ist samoanisches
Bargeld erforderlich. An der Beach Road in Apia liegen die einzigen drei
Apotheken
des Landes. Ausserhalb Apias sind keine Ärzte auf der Insel
Upolu
, nur Sanitätsstationen mit einer Krankenschwester.

Die Insel Savaii hat ein kleines Notfallkrankenhaus und drei Sanitäts-
posten, auch einen privaten Arzt in Salelologa, aber keine Apotheke (Me-
dikamente gibt es beim Arzt). Spezielle Medikamente, z.B. Marcumar,
Insulin, bringt man besser selbst mit. Insgesamt ist die Versorgung bei
allen Arten von Verletzungen und 'normalen' Infektionen gut. Das Land ist
sehr klein – daher werden schwierige Fälle ins Ausland überführt! In
Apia gibt es zwei Krankenwagen, jedoch keinen Rettungshubschrauber.

Eine Auslandskrankenversicherung, die auch einen Notfall-Flugtransfer
nach Neuseeland abdecken sollte, ist dringend empfohlen.


Spezielle Gesundheitsrisiken: Dengue-Fieber   Aktuelle Infos (Tropeninstitut, München) siehe hier.

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