Sport und Freizeit:
Die beliebtesten Sportarten der Franzosen sind Fußball, Golf, Basketball,
Tennis und natürlich Rad fahren, die Tour de France ist immerhin das
größte Profi-Radrennen der Welt. Die Tour wird seit 1903 ausgetragen
und zieht jedes Jahr viele begeisterte Zuschauer an die Strecke. Dabei
sind besonders die schwierigen Bergetappen in den Alpen und Pyrenäen
sowie die Schlussetappe auf den Champs Elysées beliebt.

Das kulturelle Zentrum des Landes ist zweifellos Paris. Die wichtigsten
Museen sind der Louvre, das Centre George Pompidou mit dem National-museum Moderner Kunst und das Musée d'Orsay mit seiner Ausstellung
impressionistischer Bilder. Daneben laden viele kleinere Museen und
Ausstellungen zum Besuch ein. Auch die Anzahl der Theater, Opernhäu-
ser und Konzertsäle ist überwältigend - es findet sich für jeden Ge-
schmack etwas. Nach den Vorstellungen laden unzählige kleine Cafés
und Bars zum Verweilen ein. Trotz der "kulturellen Vormachtstellung" von
Paris
bieten auch alle anderen Städte ein großes Kulturangebot und sind
eine Reise wert.

Das Panthéon (1756-1790) ist auch heute noch der "Dom der großen
Männer" Frankreichs. Es steht an der Stelle einer früheren Kirche, die der
heiligen Geneviève, der Schutzpatronin von Paris, geweiht war und war
ursprünglich als Kirche geplant. Während der Französische Revolution
beschloss man jedoch das klassizistische Bauwerk zu einer Huldi-
gungsstätte für ruhmreiche Franzosen zu machen. Alle Fenster des Baus
(42) wurden zugemauert. So entstand außen der etwas kalte, innen der
düstere Eindruck eines Mausoleums, der seitdem das Gebäude cha-
rakterisiert.

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