Angeln und Jagen:
In Frankreich kann man segeln, fischen, wandern, radeln, reiten, Ski
fahren, Urlaub in einem Hausboot machen und vieles mehr. Im Süden
sind Bootsfahrten von März bis November, im Burgund, in der Bretagne,
im Elsaß und in der Champagne von April bis Oktober zu empfehlen.
Alle Binnengewässer, Flüsse, Seen und Kanäle können Sie führer-
scheinfrei mit dem Hausboot befahren.

Tipps:
Gehen Sie im persönlichen Kontakt verschwenderisch mit "Madame",
"Monsieur", Mademoiselle" um, etwa so: "Bonjour, Monsieur"; "Merci,
Mademoiselle"; "avec plaisir, Madame" etc. Das klingt gut, höflich und
wird auch oft erwartet. Sich für Auskunft und Service zu bedanken, ist
üblich: »Merci« oder auch »Merci beaucoup« (vielen Dank).

Lernen Sie, die Verben in der 2. Person Plural zu beugen. Die Anrede
"vous" (Sie) ist selbst unter Jugendlichen verbreitet und bleibt auch nach
jahrelanger Bekanntschaft unter Franzosen üblich, allerdings wird sie
dann mit dem Vornamen verwendet ("Nehmen Sie doch einen Keks,
Peter"). Kennt man sich, folgt auf das »Bonjour« ein familiäres »Ça va?«
(Wie geht's), auf das als Antwort fast immer »Ça va bien« (Es geht gut)
erwidert wird.

Alles Gelernte aus der Tanzschule oder aus dem Knigge findet in Frank-
reich im täglichen Leben Anwendung: Man öffnet den Damen die Türen,
lässt sie zuerst eintreten und vorausgehen, es sei denn es herrscht
Gedränge usw. Selbst Fremden lässt man den Vortritt oder entschuldigt
sich ("pardon" und nicht "merci"), wenn man ihn sich nimmt. Hände
drückt man (man schüttelt nicht), Wangen küsst man unter Bekannten
zwei bis vier mal, je nach Region.

In Restaurants weist Ihnen der Ober einen Tisch zu. Werden Sie nicht
bedient, könne Sie sich an der Bar erkundigen, welchen Tisch Sie be-
setzen dürfen. Bei der Bezahlung unterscheidet das Personal nicht zwi-
schen "getrennt oder zusammen". Die Rechnung geht immer zusam-
men; kleinkrämerisches Auseinanderrechnen gehört hinter die Kulis-
sen!



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