Essen und Trinken:
Auf den Kanaren wird gerne und viel eiskaltes Bier, kanarisches Bier,
aus geeistem Glas getrunken. Der recht gute Inselwein wird leider nur
in wenigen Restaurants angeboten. Ein Rioja wäre hier ein guter Er-
satz.

Auf den Speisekarten der Insulaner steht natürlich Fisch ganz oben.
In vielen Restaurants kann man den Frischfisch selbst auswählen, in
anderen Lokalen werden Platten mit bis zu fünf Fischarten angeboten.
Die Köche braten den Fisch in der Regel a la plancha – gekochte Fisch-
spezialitäten sind eher selten. Zu den hervorragenden Fischgerichten
gehören Cherne, Sama oder Vieja sowie Corvina, Mero oder Caballa.

Gegrillt werden verschiedene Thunfischarten angeboten. Natürlich bie-
ten viele Lokale die gesamte Palette schmackhafter Meeresfrüchte an –
leider nicht immer preiswert. Eine typisch kararische Fischspezialität
sind gepreßte und stark gesalzene Fischeier, huevas – vom Touristen
werden Sie nicht immer mit Leidenschaft zuende gegessen...

Die allgemein übliche Beilage für Fisch, Fleisch oder Huhngerichte sind
papas arrugadas – mit Meeressalz gekochte Kartoffeln, die ungepellt auf
den Tisch kommen und auch so gegessen werden. Dazu gehört die pi-
kante rote Mojo-Tunke, welche je nach Insel anders zubereitet wird, aber
fast immer reichlich Öl und Knoblauch enthält, oft auch Paprika und Pe-
tersilie. Die sanftere Version davon ist mojo verde, eine grünliche Kräu-
tersoße.

Nach dem Mittag- oder Abendessen trinkt man auf den Kanaren gerne
den starken café solo (Espresso) mit einem Brandy. Gehetzt wird nie-
mals während der Malzeiten, und bei einer Einladung läßt man sich
auch nach dem Essen viel Zeit, lehnt sich behaglich zurück und genießt
das tranquilidad, die Beschaulichkeit des Insellebens, und plaudert mit
seinen Gastgebern. Zeit ist alles auf den Kanaren - eilig haben es ei-
gentlich nur die gerade neu angekommenen Ausländer-Frischlinge...

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