Essen und Trinken:
Da die kenianische Küche vor allem darauf ausgerichtet ist, den
Hunger zu stillen und nicht auf kulinarische Höhenflüge, wird in
den meisten Hotels und Lodges internationale Küche angeboten.
Die Qualität ist meist. sehr gut. In Großstädten findet man zudem
eine riesige Auswahl an Restaurants, die auf indisches, französ-
isches, italienisches oder chinesisches Essen spezialisiert sind.

Die Speisen der Kenianer sind auf die Grundnahrungsmittel redu-
ziert und oft sehr stärkehaltig. Dazu zählen Maniok, Mais, Reis oder
Kochbananen, welche zu einem ungewürzten Brei verarbeitet
werden. Zum beliebten Ugali (Maisbrei) wird maximal eine Soße
aus Zwiebeln, Tomaten und anderen Gemüsearten serviert. In
seenahen Gebieten kommt vielleicht noch Fisch dazu. An Binnen-
gewässern wie dem Victoriasee sollte man es übrigens keines-
falls versäumen, Tilapia, eine Buntbarschart, zu probieren. Popu-
lär sind auch Mtoke (Kochbananen) und Maharagwe (Mus
aus roten Bohnen) bzw. Sukuma wiki (spinatähnliches Gemüse).
Dazu reicht man Nyama (Fleisch), Kuku (Huhn) oder Samaki
(Fisch).

Wer Lust auf einen Snack hat, findet in den Städten an zahlreichen
Imbissen köstliche Kleinigkeiten. Es gibt u. a. gegrillte Maiskolben,
Fleischspießchen, Teigtaschen (gefüllt mit Hackfleisch oder Ge-
müse). Beliebt ist auch das krapfenähnliche Gericht Mandazis.

Gebratenes Rind-, Hühner- oder Lammfleisch, manchmal auch
vom Wild (z. B. Zebra, Impala, Strauß etc.), kommt nur zu beson-
deren Feiertagen auf den Tisch.

Das beliebteste alkoholische Getränk ist Bier, die Marken Tusker
und White Cap sind die bekanntesten im Lande. Im Landesinner-
en findet man oft Palmwein, ein nicht gerade wohlriechender Likör
aus Palmen-Extrakten. Daneben wird Wein aus Papayas, Mangos
oder Pflaumen gekeltert. Ein kleines Weinbaugebiet in der Nähe
von Naivasha liefert darüber hinaus Wein aus Trauben.

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