Impfung und Vorsorge:
Bei der Einreise direkt aus Europa wird keine Impfbescheinigung
verlangt. Sollte jedoch die Einreise aus afrikanischen Staaten
erfolgen, werden Nachweise über eine Cholera-Impfung verlangt.
Empfohlen wird ausserdem ein Gelbsucht- und Tetanus-Impfung,
eventuell auch eine Malaria-Prophylaxe. Vor dem Reiseantritt sollte man sich rechtzeitig bei der kenianischen Botschaft inform-ieren.

Typische Krankheiten, die in Kenia auftreten sind Erkältungen,
Malaria, Dysenterie, Bilharziose, Hepatitis und Aids. Erkältungen
entstehen leicht durch Temperaturschwankungen; Dysenterie wird
meist durch infizierte Nahrungsmittel verursacht. Malaria tritt in-
zwischen auch in Nairobi auf. Bei Reisen im Lande, besonders an
die Küste und in der Gegend des Victoria-Sees, sind prophylak-
tische Maßnahmen ratsam.

Es wird empfohlen, nur in Gewässern zu baden, die frei von Bil-
harziose sind. Aids und Geschlechtskrankheiten sind in Kenia
sehr verbreitet. Es ist sehr empfehlenswert sich zu schützen (Kon-
dome sind in Apotheken und Supermärkten erhältlich).
Einige wenige Krankenhäuser in Nairobi und Mombasa vermö-
gen die wichtigsten Grundbedürfnisse für Ausländer zu decken.
Ansonsten befindet sich die Gesundheitsvorsorge in desolatem
Zustand. Es ist deshalb ratsam, komplizierte chirurgische Eingrif-
fe
und Behandlungen in Europa vornehmen zu lassen. Zahnärzte
(Europäer, Asiaten) arbeiten nach neuzeitlichen Methoden.

Medikamente unterstehen der behördlichen Kontrolle; man findet
in den Apotheken alle gebräuchlichen Arzneien.

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