In Paraguay sind wegen fehlender Kontrollen von Schmuggelsendungen und durch den Straßenverkauf von geschmuggelten Waren mehr als 50% der im Stadtzentrum ansässigen seriösen Firmen in den vergangenen Jahren zum Aufgeben gezwungen worden. Die legal arbeitenden Händler sahen sich außer Stande, sich nachhaltig gegen die einfließenden Schmuggelwaren zu behaupten.
Tatsächlich existieren in der Landeshauptstadt ganze Straßenzüge (z.B. die ellenlange Avda. Eusebio Ayala) in denen in Massen Läden existieren, die ihre Waren ohne Einfuhrzoll importieren und diese dann oft sehr viel preisgünstiger anbieten. Garatieansprüche usw. bleiben dabei erhalten. Der Kunde verliert praktisch nichts und gewinnt immer am Preisvorteil. Dies gilt auch für den "Petirossimarkt", wo allmorgendlich LKW-weise Schmuggelgut zu Dumping-preisen (Textilien, Schuhe, Stoffe, Elektroartikel usw.) an die Händler geliefert werden. Quelle: Paraguay-online.net hwk
|